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Wohlleben: Die Auswirkungen der Fremdstoffe in den Niederschlägen Regen, Nebel, Schnee und Tau

 

im April/Mai 2020

3. Peter Wohllebens Ausführungen in seinem Buch: „Das Geheime Leben der Bäume“ stelle ich nun meine sachlichen Argumente direkt entgegen.

P.W. S.95: „Ein Großteil der heutigen Nadelwälder in Mitteleuropa wurde gepflanzt und zwar dort, wo der Mensch es für sinnvoll hielt. Hier leiden die Bäume ständig Durst, weil ihr eingebauter Regenschirm ein Drittel der Niederschläge aufhält und an die Luft zurückgibt... .“

H.B.: Das ist falsch. Durch den Standort leiden die Bäume nicht an Durst, weil die Bäume auch an feuchten Standorten geschwächt sind und absterben. Auch der „Regenschirm“ der das Regenwasser aufhält, bewirkt keinen ständigen Durst. Im Gegenteil: Bei Bedarf wird dem Baum Wasser aus der Luftfeuchtigkeit und der Taubildung auf den Blättern zugeführt. Der Grund für den ständigen Durst liegt eindeutig und wissenschaftlich erwiesen in der Oberflächenverätzung, bewirkt durch den Welkmerkmal-Effekt. Jeder kann das an Eschen in allen Altersstufen beobachten. Die Triebspitzen werden ausgeätzt, dabei werden Stoffe ausgespült und von einem Tag zum anderen stehen sie mit welken Blättern, von oben her ausgetrocknet, da.

Dazu noch P.W. S.193: „Es ist das „Falsche weiße Stängelbecherchen“, das sich aktuell anschickt, den meisten Eschen Europas den Gar auszumachen... .“

H.B.: Das ist unrichtig! Dieser Pilz tötet keine Eschentriebspitzen ab. Er ist Nachfolger der zuvor erfolgten Schädigungen. Verfüttert man diese Zweige an Ziegen oder Schafe, werden diese nicht angenommen.

P.W. S.23: „Denn ein Baum kann immer nur so gut sein, wie der ihn umgebende Wald... .“ und „... Schwächere Mitglieder, die früher von den stärkeren unterstützt wurden, geraten auf einmal ins Hintertreffen. Ob es an ihrem Stand und mangelnden Nährstoffen liegt, einem temporären Unwohlsein oder ob es die genetische Ausstattung ist: sie werden nun leichter Opfer von Insekten und Pilzen... .“

H.B.: Der Inhalt der gesamten Seite 23 ist vollkommen unzutreffend. Auch hier sind die aggressiven Fremdstoffe die Verursacher des „Unwohlseins“. Die Fremdstoffe in unserer Luft bewirken durch die dauerhafte Präsenz die schleichende Vergiftung unserer Bäume hier und auf der gesamten Erdoberfläche.

Wird fortgesetzt...