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Welkesyndrom 3: Verbesserung der Waldbaumethoden

 

im März/April 2021

23. Zur Verbesserung der Waldbaumethoden wird das Gedankengut und die Mitarbeit möglichst vieler Menschen benötigt. Alle Neupflanzungen und sonstige waldbaulichen Bemühungen sind umsonst wenn es uns nicht gelingt alle Fremdstoffe in der Atmosphäre, bis zur Ozonschicht in 22 km Höhe, kurzfristig um 50% zu senken. Erst dann können die Bäume ihre natürliche Aufgabe der Sauerstofffreisetzung, CO2-Bindung und Wasserverdunstung wieder annähernd schöpfungsgerecht erbringen. Dem Verlangen, das Bäume immer schneller wachsen, sollten wir eine Absage erteilen. Das kaufmännisch Gute schadet der Baumgesundheit und der Holzqualität. Es wurde und wird bis heute zu viel lebendes und totes Holz dem neuen Jungwuchs durch Entfernung aus dem Wald weggenommen. Große Mengen dieses Rohumusaufkommens wird verbrannt. Das schädigt sofort mit den anderen Giftstoffen aus der Verbrennung fossiler Stoffe zusammen, die Baumnachwuchs-Generationen. Die großflächige Wasserspeicherung, die Verdunstungsfeuchte, der Schattenwurf, die Boden-Nährstoffharmonie, die Bindung von CO2 und anderen Fremdstoffen wird drastisch reduziert. Das wirkt besonders auf Bäume und Gehölze schwächend. Der zu massive Maschineneinsatz schadet ebenfalls den Nachfolgegenerationen. Mehr Handarbeit bei guter Entlohnung wäre angebracht. Begründet wird die unnormal hohe Holzentnahme, die überall auf der Erde gründlich durchgeführt wird, damit, den folgerichtig hohen Borkenkäferbefall niedrig halten zu wollen. Das ist grob falsch, denn das geht gar nicht. Die Nachwuchsrate pro Weibchen ist viel zu hoch. Es ist doch nicht zielführend wenn man das stur immer wieder den Menschen "eintrichtert." Es ist und bleibt eine glatte Lüge!!! Solche Falschmeldungen behindern die Bemühungen die Genesung unserer Wälder wieder herzustellen. Denn nur durch gesunde Bäume wird die Menge der Borkenkäfer wieder zurückgehen. Hierzu ein aktuelles Beispiel einer Falschmeldung: HNA vom 25.2.21: "Der Borkenkäfer wartet noch." Im Artikel wurde ein Extrabeitrag eingefügt. Überschrift: "Buchdrucker und Kupferstecher." Darin steht der Satz: "Besonders zerstörerisch wirken der Buchdrucker und der Kupferstecher, weil sie die Leitungsbahnen in den Stämmen zerfressen. In der Folge stirbt der Baum ab." Das klingt für Menschen ohne Sachkenntnisse richtig. Tatsächlich aber ist es eine Falschmeldung (Fake News). Der Baum stirbt ab, weil er schon vor dem Käferbefall so stark geschwächt wurde das er den Saftdruck in Wurzeln, Stamm, Ästen und Blättern/Nadeln nicht aufrecht erhalten konnte. Hier hat das zuvor beschriebene Welkemerkmal (Syndrom) zugeschlagen. Trockenheit und Wärme beschleunigen dann den Absterbeprozess. Auch ohne Borkenkäfer würden die Bäume absterben. Die Redakteure können nichts für ihre falsche Berichterstattung, denn es wurden ihnen die Tatsache vorenthalten. Es gibt keine bessere Methode für das derzeitige Entstehen großflächiger Wüstenregionen wie die Verhaltenspraxis der Waldbesitzer und der Falschmeldungsverbreiter. Schweigen, Aussitzen, sich der demokratischen Diskussion verweigern und auf den großen Führer warten war noch nie richtig. Da von den Waldbesitzern kein mitwirken in der Sache zu erwarten ist, auch nicht von der Wirtschaft, den Kirchen, den Gewerkschaften, den staatlichen Verwaltungen oder den Naturschutzverbänden, sollten wir, die Mehrheit der Bevölkerung, unsere Aufgabe, der Souverän zu sein, wahrnehmen und Selbsthilfe für den Walderhalt einfordern und selbst leisten. Das geht sehr einfach und unkompliziert. Wenn 10 Millionen Familien mit Kindern im Herbst 2021 je 5 Baumsamen heimischer Baumarten, in Feld, Wald und Parks gesammelt, auf den Kahlschlägen und Totholzbeständen in den Boden drücken, gehen von den 50 Millionen Samen vielleicht 10 Millionen auf. Im Frühsommer 2022 stehen also 10 Millionen Jungbäume mehr im Wald! Wenn wir das 10 Jahre lang tun haben wir 100 Millionen Bäumen mehr im deutschen Wald. Europaweit kommen wir Europäer schnell in die Milliarden Stückzahlen. Die europäischen Kinder haben dann selbst ihren Mischwald "gebaut". Sie bekommen dadurch wieder eine bessere Beziehung zu ihrem Wald und werden ihn nicht mehr so elend verrecken lassen wie wir und unsere Waldbesitzer das in den zurückliegenden 60 Jahren getan haben. Die Aktionen können mit dem Revierförster abgestimmt werden. Klappt das nicht setzen wir unsere Zivilcourage ein! "Manchmal muss man das Verbotene tun um das Richtige zu erreichen" sagte ein Mädchen zu ihrer Mutter. (Aus dem TV 3Sat Film vom 12.3.21 "Aufbruch in die Freiheit".) Diesen Gedanken bitte ich an möglichst viele Menschen weiterzugeben. "Bist du Tochter oder Sohn des Unbekannten Seins/meines Gottes, so hilf dir selbst" oder "Es gibt nichts Gutes außer man tut es" oder Robert Habek neulich im TV: Sternstunde Philosophie: „Unser Leben ist ein Besseres, wenn die Natur intakt ist“, sind weitere gute Antriebsvorsätze.

Wenn die Baum schädigenden Stoffe in Luft und Niederschlag tatsächlich überall auf der Erde gleichzeitig gesenkt werden stabilisiert und gesundet jeder Baum hier und überall sofort. Das haben die Jahre 2005-2010 hier in Deutschland bewiesen.Damit gesunden zugleich auch alle Waldanbauformen. Deshalb könnten auch weiterhin Monokulturen angepflanzt werden. Sie sollten nur nicht vorherrschend sein. Das gilt auch für Baumarten aus dem Süden oder solche aus anderen Kontinenten. Bei besseren Wachstumsbedingungen werden diese meist überwachsen und so verdrängt. Der Zeitraum von der kahlen, offenen Bodenfläche bis zur Neubestückung ist zu lang. Je nach dem in welchem Monat die Wüstung entstand, sollte diese alsbald, wenn noch keine Jungpflanzen eingebracht werden können, mit ein- und zweijährigen Gräsern, Kräutern, Stauden und niedrigen Gehölzen eingesät und bepflanzt werden. Insekten freundliche Arten und Tiefwurzler sollten bevorzugt werden. Die Firma Rieger-Hofmann vertreibt die Samenmischung "Nr.1 Blumenwiese" mit Arten aus dem hessischen Bergland. Von den Blütengehölzen könnte das Pulverholz, auch Faulbaum (Rhammus frangula) genannt, mit eingebracht werden. Als Randpflanze und auch im Bestand. Dieser unscheinbare Strauch blüht ununterbrochen von Ende Mai bis in den August hinein. Der Bienenbaum (Euodia oder neu Tetradium daniellii) ist an Wegkreuzungen geeignet und blüht von Juni bis September. Drei seiner Blüten genügen um den Bienenmagen mit Nektar zu füllen. Durch ihre späte Blüte sind diese Arten besonders wertvoll für überwinternde Königinnen und Insekten. Die Befürchtung das solcherart Gestaltung der Kahlflächen den Jungbäumen Nahrung und Wasser wegnimmt ist unberechtigt. Gräser, Kräuter, Stauden und Gehölze sorgen für schattierende Bodenbedeckung. Das schützt vor zu schneller Bodenaustrocknung. Weil wir einen zu hohen Fremdstoffeintrag in die Böden haben, sorgt die Stoffentnahme für Harmonisierung das Stoffhaushaltes in den Böden. Das fördert die Jungbäume. Das Wasser was die Krautartigen und die Gehölze aufnehmen wird von deren Blättern wieder verdunstet. Es kann gegebenenfalls dann von den Jungbäumen über deren Blätter und Nadeln wieder aufgenommen werden. Sofortige Bodenbedeckung, die Aussaat und die Gehölzzusatzpflanzung ergibt eine solide Stabilität unserer geschwächten Ökosysteme. Den Baumarten mit Pfahlwurzeln könnte mittels Rundeisen, eingeschlagen in das Pflanzloch, eine Einwurzelhilfe in die Tiefe von 60-80cm vorgegeben werden. Überschusswasser und Sauerstoff gelangen so schneller in den Bodenuntergrund. Das begünstigt die Tiefendurchwurzelung. Trockenperioden im Hochsommer überleben die Bäume uns Sträucher bei ansonsten normalen Verhältnissen durch die frühmorgendlichen Betauung recht gut. Gelangt trockene nachtwarme Saharaluft aus dem Süden zu uns, sterben einzelne Bäume in allen Altersstufen sofort ab. Zuerst die, die weniger intakte Vorratszellen im Stamminneren haben. Um die trockenheitsbedingten Ausfallzahlen in der kritischen Zeit Ende Juli bis einschließlich August zu senken könnte ein Verdunstungsschutz-Mittel aufgesprüht werden. Das Mittel "Dunstol" müsste hierzu auf Freilandtauglichkeit und Umweltverträglichkeit geprüft und gegebenenfalls weiterentwickelt werden. Beide Zusatzmaßnahmen können in Handarbeit durchgeführt werden. Auf die berechtigte Frage "Wie würdest du es machen wenn du Gesetzgeber wärest? " würde ich antworten: Die Handarbeit, die Herbstpflanzung, der Jungpflanzenanbau in artspezifischen Töpfen aus rundum gelochtem biologischem Material, den größtmöglichen Humusrückbehalt, die sofortige Aussaat von Wildblütenkräutern und Stauden und die Pflanzung von spät blühenden Gehölzen und Baumarten würde ich sofort gesetzlich vorgeben und im Detail bestimmen. Das pflanzen von wurzelnakten Jungbäumen würde ich nicht mehr empfehlen. Es darf nicht sein, das "der Markt" jetzt alles an sich reißt und vernichtet und für unsere Nachkommen bleibt später nicht mehr viel übrig.

Wird fortgesetzt…